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Qualitativ hochwertigen Karateanzug kaufen – Auf was ist zu achten?

Wo kann ich überall bequem einen Karategi kaufen?

Je nach dem wie flexibel man ist, kann man das auf verschiedene Arten machen:

  • Mit Glück findest du so etwas in einem gut sortierten Fachgeschäft.
  • Nächste Option: In einem Onlineshop. Mittlerweile gibt es viele bei denen du einen Karateanzug kaufen kannst.
  • Wenn du in einem Dojo angemeldet bist, frage deinen Trainer ob er dir einen verkaufen kann.
  • Du kannst es aber auch auf Lehrgängen und Wettkämpfen an denen du teilnimmst versuchen. Oft werden dort auch Sportbekleidungen und Karateanzüge verkauft.

Wenn du deine benötigte Größe nicht weißt, schau doch einfach in der Karateanzug Größentabelle nach.

Was sollte man beim Kauf beachten?

In Europa werden die Stoffstärken üblicherweise in Unzen pro Quadratyard angegeben, das entspricht dann ein Materialgewicht von 33,9 Gramm pro Quadratmillimeter (g/m²). So ergeben sich für verschiedene Stoffstärken (Dicke des Baumwollgewebes) folgende Werte:

  • 8oz: 271 g/m²
  • 10oz: 339 g/m²
  • 12oz: 407 g/m²
  • 14oz 475 g/m²
  • 16oz: 542 g/m²

In der Regel nutzen Erwachsene einen 10oz starken Anzug und Kinder einen 8oz Karateanzug. Aber am Ende ist es auch Geschmacksache, mit welcher Stärke man lieber trainieren kann oder mag. Je nach Materialstärke sind einige Eigenschaften abhängig:

  • Gewicht
  • kühlender Effekt
  • Widerstandsfähigkeit bei regelmäßigem waschen
  • Wie fällt der Stoff bei verschiedenen Techniken und im Stand?

Das Material eines Karateanzuges ist in der Regel aus reiner Baumwolle (100%) gefertigt, aber es gibt auch Mischstoffe wie 55% Baumwolle und 45% Polyester oder 65% Baumwolle und 35% Polyester.
Der traditionelle Schnitt eines Karateanzuges ist eher etwas kürzer, die Ärmel reichen da gerade so über den Ellenbogen. Und auch die Hose ist etwas länger und weiter, um eine völlige Beinfreiheit zu gewährleisten.

 

Wo hat der Karateanzug seinen Ursprung?

Keikogi ist der japanische Ausdruck für einen Trainingsanzug und wird auch ausschließlich als die Bekleidung in japanischen Kampfkünsten verwendet. Wie oben schon erwähnt ist eine weitere Bezeichnung in Japan Dogi. Der Ursprung dieser Bekleidung beläuft sich auf der japanischen Unterbekleidung. Vergleichbares findet man in Japan heute als traditionelle Hausanzüge.
Bevor die Trainingsbekleidung im Karate eingeführt wurde, hat man früher in normaler Alltagskleidung trainiert. Den heutigen Karateanzug kaufen kann man im traditionellen weiß, doch es gibt sie auch je nach Organisation und Stil in schwarz.

Was gehört alles zu einem Karateanzug?

Ein Karateanzug (Dogi) oder in der Fachsprache auch einfach kurz Gi, besteht im Grunde nur aus 3 Teilen, einer Jacke (Uwagi), einer Hose (Zubon) und einem Gürtel (Obi) der die Jacke geschlossen hält. Der Gürtel kennzeichnet außerdem den Fortschritt in seinem Karatestil. Dabei können die Farben je nach Karateart auch unterschiedlich sein. Die Farbe die in der einen Stilrichtung den Anfänger kennzeichnet, kann in einer anderen schon bedeuten, dass dieser Schüler sich schon im fortgeschrittenen Stadium befindet. Ein Karateanzug gehört zu der Tradition dieses Sportes, anders als es bei MMA oder ähnlichem der Fall ist. Dort wird in „normaler“ anderer Sportkleidung gekämpft.

Ein Karateanzug ist die traditionelle Sportbekleidung fürs Karatetraining. Doch nicht nur in dieser Sportart, sondern auch bei anderen wie z.B. Judo oder Jiu Jitsu wird eine solche Sportbekleidung getragen. Die Anzüge haben allerdings eine andere Beschaffenheit und sind in der Regel dicker, da dort viel mit Würfen gearbeitet wird und man sich daher am Anzug festhalten muss.
Beim Karate ist das anders. Es ist auch die eine oder andere Einheit der Selbstverteidigung eingebaut, aber vermehrt ist das Training in Kihon, Kata und Kumite unterteilt. Kihon lehrt die Grundschultechniken, Kata sind Formläufe in denen die verschiedenen Techniken aus der Grundschule in einer Kampfsimulation dargestellt werden. Und im Kumite wird dann nach Regeln der Kampfsportart gekämpft Ein Karateanzug führt in jedem der 3 Teilbereiche zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Im Bereich Kihon und Kata eignet sich ein dickerer Karateanzug, da man beim Ausführen der Techniken den Anzug „knallen“ hören kann. Wenn dies der Fall ist, hat man die Technik sauber, schnell und auch mit einer gewissen Explosion ausgeführt. Wenn man dies bei einem dickeren Anzug nicht schafft ist er entweder so dick und steif das dies nicht möglich ist, oder aber man muss noch an seiner Technik feilen, um dies zu erreichen.
Im Bereich Kumite kann auch ein etwas dickerer Anzug nützlich sein. Zu einen bleibt er durch den relativ dicken Stoff am Körper trotz intensiver Bewegung. Zum anderen kann er auch den Körper etwas vor Kratzern schützen, falls dies mal ausversehen passieren sollte aufgrund von Techniken oder intensivem Training. Ein zu dünner Anzug ist dabei nicht sinnvoll. Wenn man sich viel im Kampf bewegt, lockert sich der Anzug sehr schnell und man ist dann in seiner Bewegung eingeschränkt. Mit Pech führt das im Kampf dann zur Niederlage, weil man sich nicht sonderlich schützen, den Gegner nicht Kampfunfähig oder nicht ausreichend Punkte erzielen konnte.
Man sieht also, ein richtiger Karateanzug kann in bestimmten Situationen entscheidend sein und man muss sich auch wohlfühlen können.